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Herbst und Winter sind für Kinderwagen die anstrengendste Zeit. Nasses Laub, Matsch und vor allem Streusalz setzen Gestell, Rädern und Stoffen zu. Mit ein paar Gewohnheiten bleibt der Wagen trotzdem in gutem Zustand.

Nach jedem Spaziergang bei Nässe

  1. Wasser abschütteln und das Verdeck geöffnet lassen, damit es trocknen kann.
  2. Streusalz abwischen: Gestell und Räder mit einem feuchten Tuch abwischen und trocken nachreiben. Salz greift Metallteile und Gelenke an, wenn es liegen bleibt.
  3. Nicht direkt an die Heizung stellen. Stoffe und Kunststoff trocknen besser bei Zimmertemperatur.
  4. Erst trocken zusammenklappen, sonst können sich in den Falten Stockflecken bilden.

Ausstattung für die kalte Jahreszeit

Das Regenverdeck nur so lange aufsetzen wie nötig. Unter der Folie kann sich Wärme und Feuchtigkeit stauen. Das Kind regelmäßig kontrollieren – im Nacken fühlen, ob es schwitzt oder friert.

Richtig anziehen im Kinderwagen

Für Babys in der Babywanne hat sich das Zwiebelprinzip bewährt: mehrere dünne Schichten statt eines dicken Anzugs, dazu eine Mütze und eine Decke oder ein Fußsack. Im Sportsitz gilt: dicke Schneeanzüge können verhindern, dass der Gurt eng genug anliegt – lieber eine Schicht weniger und dafür einen Fußsack.

Schnee und Matsch: welche Räder?

Große Räder, vor allem mit Luft- oder Schaumbereifung, rollen auf Schneematsch und Kopfsteinpflaster leichter als kleine Hartplastikräder. Wer häufig auf unbefestigten Wegen unterwegs ist, sollte beim Kauf auf Raddurchmesser und Federung achten. Einen Überblick über verschiedene Modelle gibt es bei Next9Months, etwa bei den Junama Kinderwagen.

Weiter: Kinderwagen richtig lagern

Keller, Flur oder Auto: wo der Kinderwagen am besten aufgehoben ist.

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